Ganz leise
Mit dem Gefühl, dass etwas verloren gegangen ist.
Nicht der Job.
Nicht die Familie.
Nicht das Leben.
Sondern das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg ein Stück aus den Augen verloren zu haben.
Man funktioniert.
Erledigt.
Organisiert.
Hält durch.
Und aus all dem Stress entsteht die leise Überzeugung:
„So ist das Leben eben.“
Die Sehnsucht
Aber tief in ihm wohnt noch diese Sehnsucht nach der Unbeschwertheit und Leichtigkeit von früher.
Irgendwo liegt noch die Bucket-List mit all den unerfüllten Dingen, für die nie Zeit war.
Und es wartet der große Moment in ihm, wenn es irgendwann doch mal laut Nein sagt zu dieser einen Person in seinem Leben, die immer wieder seinen Raum missachtet …
Und deshalb geht es eines Tages los - und landet auf einer Website über Lebensfreude!
Ich grüße dich von Herzen!
Schön, dass du bis hierher gekommen bist!
Deine Reise hat begonnen!
Hier findest du Erlebnisse, die dich berühren, erinnern und überraschen.
Vielleicht nimmst du von hier nur einen einzigen Gedanken mit. Einen Gedanken, der dich von heute an begleitet.
Der Moment
Es ist dieser Moment, in dem ein Mensch denkt:
„Vielleicht bin ich dem doch nicht ausgeliefert.“
Nicht alles verändert sich.
Aber etwas.
Der Blick.
Die Haltung.
Die Bereitschaft, wieder neugierig zu werden.
Das Kinderfoto
Zuhause lächelt dieser Mensch sich vielleicht zum ersten Mal seit Langem im Spiegel an.
Vielleicht findet er beim Aufräumen ein altes Kinderfoto.
Er schaut dieses Kind an.
Dieses Kind, das überzeugt war, alles werden zu können.
Das keine Angst hatte, Fragen zu stellen.
Das hingefallen ist und trotzdem weitergespielt hat.
Und plötzlich entsteht eine neue Frage:
„Wann habe ich eigentlich aufgehört, so auf mein Leben zu schauen?“
Der nächste Morgen
Am nächsten Morgen ist nichts perfekt.
Der Stress ist noch da.
Die To-do-Liste auch.
Aber etwas ist anders.
Statt sofort zu reagieren, hält dieser Mensch einen Moment inne.
Er entscheidet bewusster.
Er lächelt einer Kollegin zu.
Er beschwert sich etwas weniger.
Er bittet um Rat, statt alles mit sich allein auszumachen.
Er entdeckt mitten im Alltag kleine Momente, die gestern noch unsichtbar waren.
Die Menschen um ihn herum bemerken es.
„Du wirkst irgendwie anders.“
Und vielleicht antwortet er:
„Ich glaube, ich habe mich an etwas erinnert.“